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Christina Preitschopf – Masterarbeit

Abstract:  „Das Wort, das eine Welt erschafft“ Was bleibt von unseren Worten, unseren Gedanken und Handlungen? Die multimediale Ausstellung „Das Wort, das eine Welt erschafft“ beschäftigt sich mit dem Lebenswerk der Lyrikerin Rose Ausländer und besteht aus zwei Teilen: der Bearbeitung der Biografie von Rose Ausländer, sowie einer Videoinstallation, die meine persönliche künstlerische Auseinandersetzung mit ihren Gedichten zeigt. Rose Ausländer (1901-1988), die deutsch- und englischsprachige Lyrikerin wurde in Czernowitz (Österreich-Ungarn) geboren. Aufgewachsen im multikulturellen Czernowitz, als Jüdin verfolgt von den Nationalsozialisten fand sie ihre mentale Heimat in der Sprache. Ihre Gedichte erzählen von persönlichen Erfahrungen, von Liebe und Landschaften aber auch von einem Leben geprägt von Verfolgung, Kriegen und Exil. Schreiben war für Rose Ausländer Leben. Zum einen arbeitet die Ausstellung Rose Ausländers Lebensgeschichte auf und verweist auf diese Weise auch auf allgemeine, teilweise sehr aktuelle, Themen wie Vertreibung, Flucht, Heimatlosigkeit und „Überleben“. Es werden Informationstexte in einem Installationsarchiv angeboten, die dazu einladen, sich über (einzelne) Lebensabschnitte und Themenbereiche ihres Schreibens zu informieren. Einerseits geben die Texte Aufschluss über Rose Ausländers Lebensgeschichte, andererseits erläutern sie, …

TIME BASED MASTER FESTIVAL

Liebe Alle! Am Donnerstag, den 14. Juni 2018 präsentierten gleich sechs Kolleg*innen ihre Abschlussarbeiten. Christine Preitschopf – Kulturverein Schlot – Franckstr. 45, 4020 Linz Florian Voggeneder – Kunstraum Goethestraße, Nr. 30, 4020 Linz Sophie Stallegger – Moviemento – OK-Platz 1, 4020 Linz Silke Grabinger – Zeitbasiertes Wohnzimmer, Domgasse 1, 4020 Linz Florian Kofler und Gregor Göttfert – Tresor, Hauptplatz 32, 4020 Linz Mit besten Grüßen! Team Timebased            „Das Wort, das eine Welt erschafft“ Multimediale Ausstellung zu Leben und Werk von Rose Ausländer  Christina Preitschopf            The Kepler Station Florian Voggeneder                       KALAPA beobachtungen einer lerngemeinschaft Sophie Stallegger               „ARTEFAKTE SIIND SALONFÄHIIG“ SILK Fluegge & STWST – Keine theatralische Gesten im Raum Ein Performanceprojekt von Silke Grabinger in Kooperation mit der STWST Linz und dem Projekt »Die Stadtwerkstatt als öffentlicher Raum« .               Sphere Florian Kofler und Gregor Göttfert

Masterarbeit: Nikolaj Lawniczak „TONPAPIER“ Audiovisuelles Projekt mit dem Medium Papier als Grundlage zur Klangerzeugung

Abstract Musik und Papier haben im Grunde nichts miteinander zu tun. Zwar ist es möglich, Informationen mit Hilfe von Noten zu Papier zu bringen, die wiederum in Musik übersetzt werden können, nicht jedoch die Musik selbst. Eine Möglichkeit, Papier und Musik dennoch zu verbinden ist, das Papier selbst zum Instrument bzw. zur Soundquelle werden zu lassen und daraus ein ganz eigenes Klangbild zu kreieren, das neben zahlreichen Möglichkeiten der Schallerzeugung mit diesem Medium auch die akustische Struktur von Papier erlebbar macht. Ein weiterer Aspekt, den es zu bedenken gilt, ist jener der stetig abnehmenden Verwendung von Papier als Kommunikationsmittel und der Ablösung durch digitale Formen des Informationsaustauschs. Das Medium, das nicht nur als Schreibunterlage und bedruckbarer Untergrund gedient hat, sondern mit dessen Hilfe auch entscheidende gesellschaftliche Veränderungen ermöglicht wurden, wird nun immer mehr zu reinem Verpackungsmaterial degradiert, da der Großteil des Informationsaustausches über andere Kanäle abläuft. Es wurde noch nie soviel Papier benötigt wie jetzt, aber der Anteil von diesem Medium im Bezug auf den gesamt stattfindenden Kommunikationsaustausch, ist wahrscheinlich so gering wie schon lange …

Michael Wirthig

  Michael Wirthig Installation / Film 1:34, 2009.   Eine analoge Spiegelreflexkamera wird so lange zerlegt, bis sich kein Teil mehr weiter auseinander nehmen lässt. Alle Einzelteile wurden gereinigt, untersucht und auf 35 mm Kleinbild abfotografiert. Durch die Projektion des Films wird die Kamera selbst zum Film und es entstehen aus den fotografischen Einzelbildern neu codierte Kinolaufbilder.

Anna Margit Erber

Trigger Factor Anna Margit Erber Experimentalfilm, HD Pal, 16:9, Stereo, 11 Min., 2012 Zeitbasierte Medien In TRIGGER FACTOR – Die symbolische Traumerinnerung und der mediatisierte Tagesrest – wird der Erinnerung eines mediatisierten Traumes nachgespürt und mittels verschiedener analoger und digitaler Techniken visuell nachempfunden. Zur Darstellung der symbolischen Traumerinnerung werden unterschiedliche Filmmaterialien in Super 8 und 16mm verwendet, für die visuelle Realisierung des mediatisierten Tagesrestes dienen Collagierungen von Medienbildern und -texten aus Zeitungen und Magazinen, die mittels Klebestreifen auf 16 mm Klarfilm transferiert, projiziert und digitalisiert wurden. Diese Traumelemente bilden die Basis für die assoziative Montage und Zusammenstellung. Als Inspiration für TRIGGER FACTOR diente Anna Margit Erber der aus der Freud ́schen Terminologie stammende Begriff des »Tagesrest« – eine psychische Instanz, die aus den Sinneseindrücken des Tages gewonnen und als Rohstoff zur Traumgenerierung verwendet wird.