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Linz International Short Film Festival

11. – 14.10.2018; Linz. Linz hat ein neues Filmfestival, das erste seiner Art in der Landeshauptstadt! Mit dem Linz International Short Film Festival wagt sich nun ein zweites Filmfestival in die ehemalige Industriestadt und macht diese einmal mehr zu einem internationalen und kulturellen Hot-Spot. Mit hunderten unabhängigen Kurzfilmen wirft es den Blick durch die Leinwand des Moviemento Kinos, über den Rahmen Europas, hinaus in die weite Welt. Das Augenmerk liegt dabei im Speziellen auf Diversität und “Independent Films”, die mit starken Charakteren und Handlungen, kreativen und unterhaltsamen Erzählweisen visionärer FilmemacherInnen glänzen. Anders als beim Crossing Europe, das seit 2004 jährlich im April  durch die reichhaltigen Facetten des europäischen Autorenkinos wandert, zeigt das Linz International Short Film Festival internationale Kurzfilme mit einer Länge bis zu 30 Minuten. Die ausgewählten Filme sind vier Hauptkategorien und eine nationalen Kategorie aufgeteilt. Kurzspielfilm, Dokumentation, Animation, Experimentalfilm & nationaler Wettbewerb In der Kategorie Kurzspielfilm (Fiction) werden unter anderen “Cheers” von Shirin Hooshmandi und Bernhard Wengers “Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin” zu sehen sein. Der österreichische Beitrag “Meanwhile in Tunesia” von Inès Khannoussi tritt in der Kategorie Dokumentation …

Christina Preitschopf – Masterarbeit

Abstract:  „Das Wort, das eine Welt erschafft“ Was bleibt von unseren Worten, unseren Gedanken und Handlungen? Die multimediale Ausstellung „Das Wort, das eine Welt erschafft“ beschäftigt sich mit dem Lebenswerk der Lyrikerin Rose Ausländer und besteht aus zwei Teilen: der Bearbeitung der Biografie von Rose Ausländer, sowie einer Videoinstallation, die meine persönliche künstlerische Auseinandersetzung mit ihren Gedichten zeigt. Rose Ausländer (1901-1988), die deutsch- und englischsprachige Lyrikerin wurde in Czernowitz (Österreich-Ungarn) geboren. Aufgewachsen im multikulturellen Czernowitz, als Jüdin verfolgt von den Nationalsozialisten fand sie ihre mentale Heimat in der Sprache. Ihre Gedichte erzählen von persönlichen Erfahrungen, von Liebe und Landschaften aber auch von einem Leben geprägt von Verfolgung, Kriegen und Exil. Schreiben war für Rose Ausländer Leben. Zum einen arbeitet die Ausstellung Rose Ausländers Lebensgeschichte auf und verweist auf diese Weise auch auf allgemeine, teilweise sehr aktuelle, Themen wie Vertreibung, Flucht, Heimatlosigkeit und „Überleben“. Es werden Informationstexte in einem Installationsarchiv angeboten, die dazu einladen, sich über (einzelne) Lebensabschnitte und Themenbereiche ihres Schreibens zu informieren. Einerseits geben die Texte Aufschluss über Rose Ausländers Lebensgeschichte, andererseits erläutern sie, …

TIME BASED MASTER FESTIVAL

Liebe Alle! Am Donnerstag, den 14. Juni 2018 präsentierten gleich sechs Kolleg*innen ihre Abschlussarbeiten. Christine Preitschopf – Kulturverein Schlot – Franckstr. 45, 4020 Linz Florian Voggeneder – Kunstraum Goethestraße, Nr. 30, 4020 Linz Sophie Stallegger – Moviemento – OK-Platz 1, 4020 Linz Silke Grabinger – Zeitbasiertes Wohnzimmer, Domgasse 1, 4020 Linz Florian Kofler und Gregor Göttfert – Tresor, Hauptplatz 32, 4020 Linz Mit besten Grüßen! Team Timebased            „Das Wort, das eine Welt erschafft“ Multimediale Ausstellung zu Leben und Werk von Rose Ausländer  Christina Preitschopf            The Kepler Station Florian Voggeneder                       KALAPA beobachtungen einer lerngemeinschaft Sophie Stallegger               „ARTEFAKTE SIIND SALONFÄHIIG“ SILK Fluegge & STWST – Keine theatralische Gesten im Raum Ein Performanceprojekt von Silke Grabinger in Kooperation mit der STWST Linz und dem Projekt »Die Stadtwerkstatt als öffentlicher Raum« .               Sphere Florian Kofler und Gregor Göttfert

Masterarbeit: Nikolaj Lawniczak „TONPAPIER“ Audiovisuelles Projekt mit dem Medium Papier als Grundlage zur Klangerzeugung

Abstract Musik und Papier haben im Grunde nichts miteinander zu tun. Zwar ist es möglich, Informationen mit Hilfe von Noten zu Papier zu bringen, die wiederum in Musik übersetzt werden können, nicht jedoch die Musik selbst. Eine Möglichkeit, Papier und Musik dennoch zu verbinden ist, das Papier selbst zum Instrument bzw. zur Soundquelle werden zu lassen und daraus ein ganz eigenes Klangbild zu kreieren, das neben zahlreichen Möglichkeiten der Schallerzeugung mit diesem Medium auch die akustische Struktur von Papier erlebbar macht. Ein weiterer Aspekt, den es zu bedenken gilt, ist jener der stetig abnehmenden Verwendung von Papier als Kommunikationsmittel und der Ablösung durch digitale Formen des Informationsaustauschs. Das Medium, das nicht nur als Schreibunterlage und bedruckbarer Untergrund gedient hat, sondern mit dessen Hilfe auch entscheidende gesellschaftliche Veränderungen ermöglicht wurden, wird nun immer mehr zu reinem Verpackungsmaterial degradiert, da der Großteil des Informationsaustausches über andere Kanäle abläuft. Es wurde noch nie soviel Papier benötigt wie jetzt, aber der Anteil von diesem Medium im Bezug auf den gesamt stattfindenden Kommunikationsaustausch, ist wahrscheinlich so gering wie schon lange …