Alle Beiträge, die unter Jahresthemen gespeichert wurden

Augenbrei mit Sollbruchstellen

DORF TV und die Zeitbasierten Medien laden herzlich ein:   Augenbrei mit Sollbruchstellen Kunst, Kultur und Kultus TV Experiment   Mittwoch, 27. Juni 2018 ab 13.00 Uhr.   Semesterabschuss der Studierenden des Masterstudienganges Zeitbasierte Medien live aus dem dorf.TV Studio. Online Archiv   DORF TV ist über Antenne (DVB-T), in oberösterreichischen Kabelnetzen und Online zu empfangen. https://www.dorftv.at/home

2016/17 appropriation body & soul

Für das Studienjahr 2016/17 ist Gustav Deutsch Gastprofessor im Bereich Zeitbasierte Medien appropriation body & soul In Fortführung des Themas ANEIGNUNG wird dieses im Studienjahr 2016/17 um die Begriffe Body & Soul erweitert und dadurch gleichzeitig fokussiert. Appropriation–Body & Soul meint die physische und spirituelle Aneignung anderer, fremder Existenzen, Spezies, die körperliche und seelische Eigenermächtigung, in allen Formen der gestalterischen und performativen künstlerischen Praxis. Appropriation–Body & Soul umfasst sowohl die Arbeit von Künstlerpersönlichkeiten mit ihrem eigenen Körper und ihrer eigenen Seele, als auch die Arbeit an der Erschaffung von künstlerischen, artifiziellen, anderen Existenzen. Appropriation–Body & Soul ist assoziativ mit folgenden Begriffen verknüpft: Reinkarnation, Metamorphose, Transformation, Avatar, Cyborg, Android, Replikant, Klon, Homunkulus, Human Enhancement, Transhumanism, Robotik, u.a.m. Appropriation–Body & Soul wird in einem Einführungsvortrag in seiner gesamten Bandbreite, beginnend mit mythologischen Beispielen aus Hinduismus, der griechischen Antike, über den Pygmalion und Golem Mythos, zu mittelalterlichen alchemistischen Homunkulus Konzepten, Goethes Faust und Mary Shelley’s Frankenstein, bis zu Donna Haraway’s Cyborg Manifesto, Cyberpunk Filmen und gegenwärtigen künstlerischen Cyber-Art Beispielen, dargestellt. Gastprofessor Gustav Deutsch

2015/16 Aneignung

“Nothing is original. Steal from anywhere that resonates with inspiration or fuels your imagination. Devour old films, new films, music, books, paintings, photographs, poems, dreams, random conversations, architecture, bridges, street signs, trees, clouds, bodies of water, light and shadows. Select only things to steal from that speak directly to your soul. If you do this, your work (and theft) will be authentic. Authenticity is invaluable; originality is non-existent. And don’t bother concealing your thievery – celebrate it if you feel like it. In any case, always remember what Jean-Luc Godard said: “It’s not where you take things from – it’s where you take them to.“ Jim Jarmusch [MovieMaker Magazine #53 – Winter, January 22, 2004] Abstract: In allen künstlerischen Disziplinen und zu jeder Epoche der Kunstgeschichte war und ist die Kopie, die Replikation, die Reinterpretation, die Reinszenierung, die Simulation, die Referenz, das Zitat, das Plagiat – kurz – die Aneignung bereits existierender Werke oder Werkteile, zur Schaffung eines neuen eigenständigen Werks, künstlerische Praxis und Tradition. Ausgehend von der Annahme, dass es den Diebstahl in der …

2014/15 working conditions

Denkt man an working conditions fallen einem meist große Themen ein: Wirtschaft, Umwelt, Migration, Politik, Geschlechtergerechtigkeit, Bezahlung, usw. Wenn wir uns als Kunstuniversität mit working conditions beschäftigen, können wir diese Themen im Blick behalten, wollen uns aber bewusst „unseren“ Arbeitsbedingungen zuwenden: auf der Universität, in der Kunstproduktion und – als Gast im OK – in einem offenen Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum. Wie sieht es aus ökonomisch, ideologisch, materiell, physisch psychologisch, räumlich, zeitlich, organisatorisch, personell, familiär, historisch… Mehr als genug Fragen für ein Studienjahr, MitdenkerInnen sind willkommen, wünschen darf man sich alles, working conditions sind immer das Ergebnis von Gestaltung. Das Masterstudium Zeitbasierte Medien der ­Kunstuniversität Linz übersiedelt im Winter­semester 2014/2015 in das OK. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoß und im ersten Stock werden zur öffentlich zugänglichen „Extra Uni“. Der Vorlesungsbetrieb umfasst Workshops, ­Lectures, Gastvorträge. Im regelmäßigen Laborbetrieb wird entwickelt, produziert und präsentiert. Das Publikum ist eingeladen, an der Arbeit der Studierenden und ihrer Gäste teilzunehmen. Das Experiment EXTRA Uni schließt Ende Jänner mit einer Semesterpräsentation ab. http://extraunilinz.wordpress.com Jahrespräsentation 2014/15 „working conditions“ http://extraunilinz.wordpress.com