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Wir gratulieren Julia Gutweniger und Florian Kofler ganz herzlich!

Sicherheit123 © Gutweniger/Kofler ZUM DIAGONALE-PREIS FÜR… Bestes Sounddesign Dokumentarfilm: Sicherheit123 Regie und Produktion: Florian Kofler, Julia Gutweniger € 3.000 — gestiftet von der VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden Begründung der Jury: „Wie klingt Prävention? Auf welcher Tonspur ist unterwegs, was man nicht sehen kann, weil der Notfall, den es zu vermeiden gilt, noch nicht eingetreten ist? Der Film schaut nüchtern und geduldig auf allerlei Arbeit am Schutz vor Lawinen. Den Sound, den er dafür braucht, borgt er sich einerseits bei den dräuend-sphärischen Klängen, die der lettische Künstler Edgars Rubenis aus seiner Gitarre rausholt. Die aber immer in einem Verhältnis steht zu dem geschickt komponierten Originalton – dem Rauschen der Berge, den Lüftungsgeräuschen der Rechner, dem Anzählen der Testläufe. So kann man das Modellhafte des Films hören.“ „What is the sound of prevention? Which audio track forebodes what cannot be seen because the emergency that needs to be prevented has not yet occurred? The film takes a sober and patient look at all kinds of protection work against avalanches. On the one hand, it borrows the sound it …

Wir gratulieren herzlich!

Julia Gutweniger, Florian Kofler für den Film Sicherheit123 Safety123 (Österreich, Italien 2019) Mit der Goldenen Taube im Next Masters Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm wurde „SICHERHEIT 123“ der österreichischen Filmemacher/innen Julia Gutweniger und Florian Kofler beim DOK Leipzig Festival ausgezeichnet. Wir gratulieren ganz herzlich! In den Alpen gedreht, erkundet der Film ein nahezu unsichtbares Sicherheitssystem. Dieses soll die Menschen vor Gefahren durch Naturgewalten wie Lawinen schützen, an denen die Menschheit selbst nicht unbeteiligt ist. Jurybegründung Die Filmemacher/innen haben aus dem trockenen Thema um Schutzmaßnahmen gegen Steinschlag oder Lawinen ein Meisterwerk mit komischem Unterton gemacht. Ihre Kameraführung und das präzise Editing entlarven die absurden männlichen Anstrengungen, die unternommen werden, um Naturgewalten zu bändigen. Jurymitglieder: Petri Kemppinen (Finnland), Wieland Speck (Deutschland), Tan Pin Pin (Singapur) Mehr zum Film >> https://www.dok-leipzig.de/de/festival/wettbewerbe/preistraeger

Linz International Short Film Festival

11. – 14.10.2018; Linz. Linz hat ein neues Filmfestival, das erste seiner Art in der Landeshauptstadt! Mit dem Linz International Short Film Festival wagt sich nun ein zweites Filmfestival in die ehemalige Industriestadt und macht diese einmal mehr zu einem internationalen und kulturellen Hot-Spot. Mit hunderten unabhängigen Kurzfilmen wirft es den Blick durch die Leinwand des Moviemento Kinos, über den Rahmen Europas, hinaus in die weite Welt. Das Augenmerk liegt dabei im Speziellen auf Diversität und “Independent Films”, die mit starken Charakteren und Handlungen, kreativen und unterhaltsamen Erzählweisen visionärer FilmemacherInnen glänzen. Anders als beim Crossing Europe, das seit 2004 jährlich im April  durch die reichhaltigen Facetten des europäischen Autorenkinos wandert, zeigt das Linz International Short Film Festival internationale Kurzfilme mit einer Länge bis zu 30 Minuten. Die ausgewählten Filme sind vier Hauptkategorien und eine nationalen Kategorie aufgeteilt. Kurzspielfilm, Dokumentation, Animation, Experimentalfilm & nationaler Wettbewerb In der Kategorie Kurzspielfilm (Fiction) werden unter anderen “Cheers” von Shirin Hooshmandi und Bernhard Wengers “Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin” zu sehen sein. Der österreichische Beitrag “Meanwhile in Tunesia” von Inès Khannoussi tritt in der Kategorie Dokumentation …

Christina Preitschopf – Masterarbeit

Abstract:  „Das Wort, das eine Welt erschafft“ Was bleibt von unseren Worten, unseren Gedanken und Handlungen? Die multimediale Ausstellung „Das Wort, das eine Welt erschafft“ beschäftigt sich mit dem Lebenswerk der Lyrikerin Rose Ausländer und besteht aus zwei Teilen: der Bearbeitung der Biografie von Rose Ausländer, sowie einer Videoinstallation, die meine persönliche künstlerische Auseinandersetzung mit ihren Gedichten zeigt. Rose Ausländer (1901-1988), die deutsch- und englischsprachige Lyrikerin wurde in Czernowitz (Österreich-Ungarn) geboren. Aufgewachsen im multikulturellen Czernowitz, als Jüdin verfolgt von den Nationalsozialisten fand sie ihre mentale Heimat in der Sprache. Ihre Gedichte erzählen von persönlichen Erfahrungen, von Liebe und Landschaften aber auch von einem Leben geprägt von Verfolgung, Kriegen und Exil. Schreiben war für Rose Ausländer Leben. Zum einen arbeitet die Ausstellung Rose Ausländers Lebensgeschichte auf und verweist auf diese Weise auch auf allgemeine, teilweise sehr aktuelle, Themen wie Vertreibung, Flucht, Heimatlosigkeit und „Überleben“. Es werden Informationstexte in einem Installationsarchiv angeboten, die dazu einladen, sich über (einzelne) Lebensabschnitte und Themenbereiche ihres Schreibens zu informieren. Einerseits geben die Texte Aufschluss über Rose Ausländers Lebensgeschichte, andererseits erläutern sie, …

Helene Siebermair

Championesse Helene Siebermair Dokumentation (Trailer), 2011 Zeitbasierte Medien Sieben Boxerinnen. Sieben Ziele. Sieben Strategien. Für die Amateurin Maria geht es im Kampf darum, nicht mehr nur einzustecken sondern austeilen zu lernen. Auch für Heidi, die zweifache Weltmeisterin aus Niedersachsen hat die Charakterschulung oberstes Prinzip. Sie lernt im Kampf ihre Grenzen kennen und überwinden. Raja und Maria sind Profiboxerinnen in Karlsruhe, Melanie ist österreichische Staatsmeisterin, alle drei boxen aus Freude am Kämpfen und am Siegen. Auch die Europameisterin Nicole liebt dieses Gefühl. Sie erlebt das Profiboxen als Extremsituation, beinhart, überwältigend und prägend. Für die Kanadierin Heather, Gründerin der weltweit größten Frauenboxbewegung „Boxgirls“, steht die Gemeinschaft im Vordergrund. „Championesse“ führt in österreichische und deutsche Trainings- und Wettkampfhallen und zeigt Frauen, die sich ihren Platz in einem archaischen und männlich dominierten Sport erkämpft haben.

Karin Fitz

HOUO Karin Fitz, 36min Im Dokumentarfilm HOUO berichten drei Frauen aus drei Generationen derselben Familie. Sie erzählen im Lustenauer Dialekt von ihren persönlichen Kindheitserinnerungen und fokussieren ihre Geschichten vor allem darauf, wie sie erzogen wurden, was als Kind wichtig, imposant und erschreckend für sie war und welche Rolle die Religion für sie hatte. Immer wieder kommt auch das Verhältnis zur eigenen Mutter zur Sprache Karin Fitz – karin-fitz.at