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„Partly Truth Partly Fiction“ 40 Jahre Medienwerkstatt

22. bis 26. November 2018 | Filmmuseum Wien Partly Truth Partly Fiction 40 Jahre Medienwerkstatt Partly Truth Partly Fiction Medienwerkstatt Einleitung: Seit 40 Jahren ist die Medienwerkstatt Wien eine Schlüsselstelle in der österreichischen Medienlandschaft. Als Verein Medienzentren wurde 1978 ein nichtkommerzielles Videostudio gegründet, das im Gefolge alternativer und emanzipatorischer Bewegungen (wie der Arena-Besetzung) als Ort künstlerischer Praxis dienen sollte – und konnte. Als Künstlerkollektiv geführt, wurde die Medienwerkstatt zum nationalen Knotenpunkt unabhängiger Medienproduktion, der Künstler/innen eine Infrastruktur für kontinuierliche Arbeit bot und im Lauf der Jahre als wachsendes Archiv mit Vertrieb und regelmäßigen Veranstaltungen zum international renommierten, umfassenden Vermittlungszentrum. Die kritisch-gesellschaftspolitische Grundtendenz der Anfangsjahre (aufs Schönste belegt im Gegenöffentlichkeits-Interventions-Programm Bewegtes Wien) erweiterte sich dabei schnell zu experimenteller Vielfalt, in der die Handschrift von Generationen wesentlicher heimischer Künstler/innen gedeihen konnte. Zwischen eigensinnigem dokumentarischem Blick und Videokunst-Abstraktion ist alles möglich: Partly truth and partly fiction, aber dabei eben keine walking contradiction, sondern unter dem Medienwerkstattbanner geeinte Vielfältigkeit. Dem Filmmuseum ist es ein Fest, das Medienwerkstatt-Jubiläum mitzufeiern und einen Querschnitt durch die Bandbreite ihrer Produktion zu präsentieren, erweitert …

Linz International Short Film Festival

11. – 14.10.2018; Linz. Linz hat ein neues Filmfestival, das erste seiner Art in der Landeshauptstadt! Mit dem Linz International Short Film Festival wagt sich nun ein zweites Filmfestival in die ehemalige Industriestadt und macht diese einmal mehr zu einem internationalen und kulturellen Hot-Spot. Mit hunderten unabhängigen Kurzfilmen wirft es den Blick durch die Leinwand des Moviemento Kinos, über den Rahmen Europas, hinaus in die weite Welt. Das Augenmerk liegt dabei im Speziellen auf Diversität und “Independent Films”, die mit starken Charakteren und Handlungen, kreativen und unterhaltsamen Erzählweisen visionärer FilmemacherInnen glänzen. Anders als beim Crossing Europe, das seit 2004 jährlich im April  durch die reichhaltigen Facetten des europäischen Autorenkinos wandert, zeigt das Linz International Short Film Festival internationale Kurzfilme mit einer Länge bis zu 30 Minuten. Die ausgewählten Filme sind vier Hauptkategorien und eine nationalen Kategorie aufgeteilt. Kurzspielfilm, Dokumentation, Animation, Experimentalfilm & nationaler Wettbewerb In der Kategorie Kurzspielfilm (Fiction) werden unter anderen “Cheers” von Shirin Hooshmandi und Bernhard Wengers “Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin” zu sehen sein. Der österreichische Beitrag “Meanwhile in Tunesia” von Inès Khannoussi tritt in der Kategorie Dokumentation …

TOTAL SOLO – Festival Neue Musik

7. bis 10. Juni 2018 Donnerstag, 7. Juni ab 7:00 Uhr, Brucknerhaus, 18:45 Uhr: Einführung mit Peter Androsch (Festivalleitung) TOTAL SOLO ist das Motto. Das Solo (it. solo: „allein“) führt in das Innerste der Musik. Es ist Ausdruck der intimsten Beziehung zwischen Spieler, Instrument, Komponist und Hörer. Ungeschützt stellt sich der Mensch dar, – allein, mit all seinen Stärken und Schwächen, – als Person, als „Durchklinger“ wie es im Lateinischen heißt. Gleichzeitig ist das Solo die Keimzelle für Duo, Trio, Quartett, Ensemble, ja selbst für das Orchester. In der Musik der Avantgarde und Moderne gibt es eine Fülle wunderbarer Solostücke. An drei Tagen wandern Musiker durch die Stadt und spielen völlig überraschend grandiose Solostücke, – alle frisch, unbekannt und neu. Auf Straßen, Plätzen, auf Dächern, Türmen, Hügeln. Sie gehen auch in Schulen, mitten hinein in den Unterricht, in Unternehmen, Ämter und Vereine, – sie tappen rein, spielen und sind wieder weg. Die ganze Stadt wird musikalisch durchmessen. So ergeben sich klangliche Linz-Linien, also akustische Fährten, die in das Brucknerhaus führen und dort große Inszenierungen entstehen …

WEG

Ein Projekt der Masterklasse Zeitbasierte Medien der Kunstuniversität Linz zum Thema „Reise“. VERNISSAGE 7.6.18 / 19h Ausstellung Fr. 8.6.18 Sa. 9.6.18 15 – 19h Der Essay als „flanierende Erkenntnis“ ist ein Format der künstlerischen Forschung. „Der Essayismus verfährt kompositorisch, seine Strenge gewinnt er aus der Verdichtung und Verflechtung seiner Momente. Dies gelingt ihm vor allem durch Konstellationen, durch Schnitt und Montage, die sowohl sprachlich als auch bildlich eingesetzt werden“ (Kathrin Busch). Das Thema „Reise“ als prototypischer Ausgangspunkt für sowohl medienkünstlerischen als auch literarischen Essayismus dient im Projekt WEG als Folie für eine kollektive Versuchsanordnung mit universellem Material. Künstler*innen Isabella Auer | Vivian Bausch | Maria Czernohorsky | Astrid Dober / Ilona Stuetz | Laura Dressel | Sarah Christine Hujber | Martin Krupa | Elena Martin Lobera | Florine Mougel | Domas Schwarz | Sophie Stallegger | Andreea Vladut / Oana Tudoran | Benjamin Wahl | Jerneja Zavec Projektleitung Dr. Gerda Lampalzer-Oppermann Pfarrplatz 18, 4020 Linz http://www.raum-schiff.at fb + insta: Initiative.Raumschiff  

Art Meets Radical Openness 2018 (#AMRO18)

AMRO is a biennial community festival in Linz that explores and discusses new challenges between digital culture, art, everyday life, education, politics and active action. The department timebased media is a cooperating partner of servus.at. Event: Wed. 16.05.- Sat. 19.05.2018 Location: Linz, Austria Venues: afo architekturforum oö, stadtwerkstatt, quitch Unmapping Infrastructures The current issue “Unmapping Infrastructures” deals with the idea of “mapping” as a process of becoming aware and then acquiring a critical position about the current landscape of technological infrastructures. This conglomerate of machines, human and non-human actors, nation-states and borderless companies is increasingly complex to observe and describe. Nevertheless, we believe that there is more to be seen than a hyper-commercialized structure of interlaced technological layers. Cartographic mapping consists of a series of practices of observing, analyzing and representing a territory to be able to move through it. How can art and activism appropriate the methods of cartographic mapping to produce new, critical and alternative views of the current landscape shaped by different players? The festival aims at deepening the thematic areas of …