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GUERILLA UNIVERSITÄT

Wärmste Empfehlung / Highly recommended ! GUERILLA UNIVERSITÄTFreie temporäre Territorien – Vom Verlernen lernenIndisziplinärer Kurs von/mit PhD In One Night – collective platform for aesthetic education of all  In der GUERILLA UNIVERSITÄT im Schloss Wolkersdorf werden vom 13. – 23.10.2021 Künstler*innen, Musiker*innen, Filmemacher*innen, Vermittler*innen, Student*innen, Schüler*innen und jede/r, die/der interessiert ist, in einem sich ständig verändernden kreativen Schaffens- und Lernprozess, in Workshops und Diskursveranstaltungen ein vielschichtiges Werk erarbeiten. Die GUERILLA UNIVERSITÄT ist ein kollaboratives Bildungsprojekt, in der Nachfolge von so genannten „radical education“ Experimenten des 20. Jahrhunderts (z.B. Bauhaus, Black Mountain College, Université de Vincennes). Mit dem französischen Starphilosophen Jacques Rancière (*1940 in Algier) hat die GUERILLA UNIVERSITÄT einen Protagonisten, der selbst noch an diesen radikalen Experimenten beteiligt war. Jacques Rancière wird am 22.10. 2021 persönlich zur GUERILLA UNIVERSITÄT ins Schloss Wolkersdorf kommen und wird auch am 23.10.2021 in der Künstlerhaus Vereinigung in Wien an den Workshops und an der Abschlusskonferenz teilnehmen.  13. – 22. Oktober, Schloss Wolkersdorf im Weinviertel, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf täglich 13:00 – 17:00 Uhr (außer Montag und Dienstag 18./19.Okt.)  19. Oktober, Medienwerkstatt Wien, Neubaugasse 40a, 1070 Wien 13:00 – 17:00 …

Co.Lab Akustische Ökologie

ab Jänner 2022 an der Kunstuniversität Linz Mit dem neuen Studienjahr bietet die Kunstuniversität Linz innerhalb des Co.Lab Akustische Ökologie ein einzigartiges Lehrangebot für Studierende aller Studienrichtungen. Es ist der erste Schritt, um die Kunstuniversität Linz zu einem hervorragenden Standort akustischer Lehre und Forschung zu etablieren.Die Akustische Ökologie geht auf den kanadischen Klangforscher R. Murray Schafer zurück. Sie trägt mit einem ganzheitlichen (systemischen) Zugang der zunehmenden Bedeutung akustischer Fragestellungen in der Gesellschaft Rechnung (Stichwort: Acoustic Turn). Und sie begreift Schall als Ressource, als Grundstoff menschlichen In-Beziehung-Tretens. Reden, Hören, Gleichgewicht, Orientierung, Warnung vor Gefahr sind menschliche Grundbedürfnisse.Die akustische Umwelt („Soundscape“) ist auch Raum der Politik, der Ordnung und der Machtverhältnisse (damit u.a. auch identitätsstiftend). Soundscapes machen auf vielfache Weise etwas mit uns, daher ist unsere akustische Umwelt ein Feld der Ökologie wie andere Bereiche menschlicher Umweltbeziehung auch. Das Co.Lab Akustische Ökologie vermittelt ein neues, erweitertes Raumverständnis und soll zu einer neuen Analyse- und Gestaltungskompetenz im pädagogischen, medialen und künstlerischen Bereich befähigen, an deren Anfang das Hören (gr. ἀκούειν/akoyein „hören“) als kreativer Akt (und nicht die Erzeugung …

Jahresthemen/Semester Topics – Zeitbasierte Medien/Time-based Media – Studienjahr 2021/22

GASTPROFESSORIN ELISABETH SCHIMANA – IMMERSIVE RÄUME / IMMERSIVE SPACES Immersive Räume Von Klangbädern über 360° Projektionen zu VR und Immersive Web zieht sich die Verwendung des Begriffs immersiv. Seit den 90er Jahren taucht das Konzept eines immersiven Raums vermehrt in vielen Beschreibungen künstlerischer Arbeiten auf. Aber was ist eigentlich ein immersiver Raum? Welche Strukturen, welche Materialbeschaffenheiten, welche Umgebungen erlauben eine immersive Erfahrung? Und was wäre das Gegenteil? Diese Forschungsreise möchte ich mit den Studierenden antreten. Immersive Spaces We connect the term immersive with sound bathes, 360° projections, VR and immersive web. Since the 90s the concept of an immersive space appears in many artistic works. But what is actually an immersive space? Which structures, quality of materials, environments we need to experience an immersive space? And what would be the opposite? With the students I want to go on an explorative journey. CHRISTOPH NEBEL – HAUNTOLOGIE / HAUNTOLOGY

Elisabeth Schimana, Gastprofessorin 2021/2022

Wir freuen uns, Elisabeth Schimana als Gastprofessorin für das Studienjahr 2021 / 2022 begrüßen zu dürfen! Die Musikerin und Komponistin Elisabeth Schimana ist seit den 1980er Jahren als eine der österreichischen Pionierinnen der elektronischen Musik mit Projekten präsent, die sich durch einen radikalen Ansatz und eine ebensolche Ästhetik auszeichnen. Nach einer Gesangsausbildung absolviert sie Studien in Komposition, Computermusik, Musikwissenschaft und Völkerkunde, befasst sich in Moskau intensiv mit dem Theremin und in Wien mit dem Max Brand Synthesizer. Sie kreiert zahlreiche Radioarbeiten in Kooperation mit dem ORF-Kunstradio sowie Klanginstallationen, interdisziplinäre und performative Projekte und konzipiert Versuchsanordnungen im sozialen Feld sowie solche, die neue Wege musikalischer Interaktion im Internet erproben. Schimana untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit Fragen des Raums, der Kommunikation oder des Körpers in seiner An- bzw. Abwesenheit, insbesondere die Vermittlung kompositorischer Konzepte (Partituren), was zu völlig neuen Ansätzen führt, die das Hören experimentell ausloten und eine erhöhte musizierende Präsenz erfordern. Ihr forschender Zugang hat auch die Gründung desIMA Institut für Medienarchäologie zur Folge, das sich seit 2005 den akustischen Medien an der Schnittstelle analog/digital, sowie …

Wir gratulieren herzlich!

Parte seconda 2020/2021Gioielli in FermentoInternationaler Wettbewerb für Desingnschmuck Gabriella Vinzce-Baba, Studentin Zeitbasierte Medien, wurde für die Studierendensektion 20 / 21 ausgewählt. Wir gratulieren herzlich! Die Ausstellung ist seit 7. Juni 2021 online zu sehen. https://gioiellinfermento.com/sezione-studenti-2020/   Statement Gabriella Vincze-Baba With film and graphic prequalification it is important for me that transitions from plane to space and tiny movements get the attention they deserve on the designed object. I’ve been doing studies on the lotus plant for several months. When designing this series of objects, I rearranged the natural and abstracted elements of this formal family so that these two worlds do not divide, but rather reinforce each other, while the viewer is outsmarted, creating a new system according to the function of the jewelery. According to Gilles Deleuze the past is not created after the present that had been, but at the same time … That is why time is not inside us, but on the contrary: „time the intimacy in which we exist, move, live, and change“. I materialized this time-theory while adjusting to the laws of …

Studierende und Absolvent*innen der Zeitbasierten Medien beim Crossing Europe Filmfestival 2021

Wir freuen uns über die Teilnahme zahlreicher Studierender, Absolvent*innen und Lehrender der Studienrichtung Zeitbasierte Medien am diesjährigen Crossing Europe Filmfestival ! Und auch das müssen wir jetzt sagen: Wir freuen uns auf´s Kino! „Local Artists“ – Programm ZBM Studierende WONDERFUL METEORKarol Kensy, AT 2021, 27 min WE ARE LIKE PLANTS SEEKING THE LIGHTSara Piñeros, AT 2020, 15 min TAUCHEN / DIVEClemens Niel, Dominik Galleya Tendl, AT 2021, 14 min GREEN – TOMÁ IVANOVDominik Galleya Tendl, AT/HR 2020, 3 min FREI WIE NIE – DJAROMarlene Mang-Manger, Merlin Großmann, AT 2020, 3 min ZBM Absolvent*innen ZUHAUSE BEI MEINEN MÜTTERN / AT HOME WITH MY MOMSVivian Bausch, AT/BR 2021, 40 min WAS EINE FAMILIE LEISTEN KANN / WHAT A FAMILY CAN DOSybille Bauer, AT 2021, 30 min DER FAULTURMAnatol Bogendorfer, AT 2020, 11 min TARANTELVivian Bausch, AT 2020, 12 min SURVIVING GUSEN Regie: Gerald Harringer, Johannes Pröll, AT 2021 – Weltpremiere FREI WIE NIE – DJAROMarlene Mang-Manger, Merlin Großmann, AT 2020, 3 min PARCOURIR / ROAMINGFlorine Mougel, AT 2020, 6 min ZBM Lehrende SURVIVING GUSENRegie: Gerald Harringer, Johannes …

Zulassungsgespräche 2021

Online Anmeldung: 1. April bis 18. Juni 2021 Die nächsten Zulassungsgespräche für das Masterstudium Zeitbasierte Medien finden am 7. und 8. Juli 2021 statt. Das Studium Zeitbasierte Medien positioniert sich in der interdisziplinären Auseinandersetzung unterschiedlicher Arbeitsweisen mit zeitbasierten Medien, d.h. Arbeiten mit Video (Praxis und Theorie), Film (Theorie) und Sound, mediale Installationen und Inszenierungen, interaktive Systeme, Gestaltung mit digitalen Medien und innovativer Programmerstellung. 

 Auf Basis individueller Schwerpunktsetzungen der Studierenden werden die interdisziplinären Bezüge in den produktiven, rezeptiven und reflexiven Bereichen der zeitbasierten Medien erforscht bzw. zum Ausdruck gebracht. Darüber hinaus werden Arbeitsschritte, von der Zielformulierung über die Projektkonzeption, Projektentwicklung und Projektausarbeitung bis zur Darstellung und Präsentation der Ergebnisse, geübt und verfeinert. Die Lehre zielt auf die Vermittlung der Fähigkeit zu selbständiger Arbeit und Teamarbeit. Das Studium Zeitbasierte Medien dient der persönlichen Positionsbestimmung; es wird individuell begleitet und betreut. *Bitte beachten sie folgende Fristen:Online Anmeldung von 1. April bis 18. Juni 2021Abgabe des Portfolios bis 18. Juni 2021Zulassungsgespräche: 7 und 8. Juli 2021 Die Zulassungsgespräche finden online per Videokonferenz / Webex statt! *Die Online-Anmeldung zum Zulassungsgespräch ist während der jeweiligen …

Jahresthemen 2020 /2021

Migration des Tuns / Migration of Doing Unfreiwillig und freiwillig wandern Tätigkeiten und Fähigkeiten.Unbewusst und bewusst bereichern diese Verschiebungen Ausdrucksweisen.Temporäre Entwendungen stiften Überraschungen, Verwirrungen und neue Reibungsflächen entstehen. Diese Konfliktzonen zu erkennen und sinnvoll zu nutzen ist die Herausforderung zur grundlegenden Veränderung von Bestehendem. Activities and skills migrate involuntarily and voluntarily. Subconsciously and consciously, these shifts enrich expressions.Temporary thefts create surprises, confusion and new areas of friction arise. Recognizing these conflict zones and using them sensibly is the challenge of fundamentally changing what already exists. The Radical Quilting of Rosie Lee Tompkins, by Roberta Smith, June 29, 2020 KROTESG!!!Gastprofessor Norbert Pfaffenbichler Das Groteske ist in der zeitgenössischen Kunst – wie auch im Alltag – so allgegenwärtig, daß es als singuläres Phänomen kaum mehr auffällt. Das Groteske hat zwei Seiten: eine humorvolle und absurd-komische sowie eine abstoßende und monströse. Ursprünglich bezeichnete der Begriff eine bestimmte Art des Ornaments im antiken Rom, bei dem menschliche, tierische und pflanzliche Elemente zu sonderlichen, phantastischen Kreaturen kombiniert wurden. Die Bedeutung des Begriffs wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte und steht heute auch für …

AK-Kunstpreis 2020

Auszeichnungen für Aimilia Liontou, Absolventin Zeitbasierte Medien Der Kunstpreis der Arbeiterkammer Oberösterreich geht heuer ausnahmsweise nicht nur an eine/n PreisträgerIn, sondern an zwei: Die beiden Absolventinnen der Kunstuniversität Linz, Aimilia Liontou (Zeitbasierte Medien) und Eveline Handlbauer (Bildende Kunst / Angewandte Kultur- und Kunstwissenschaften), setzen sich – unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Zugängen – mit aktuellen Themen unserer Zeit auseinander. „Die eingereichten Arbeiten bestätigen eindrucksvoll unser Anliegen, die künstlerische Beschäftigung mit dem Arbeitsalltag zu forcieren und zu honorieren“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer bei der Übergabe im coronabedingt kleinen Rahmen.  Die Künstlerin Aimilia Liontou, MAS bekommt den Kunstpreis für ihre Masterarbeit „ULTRAVEL“. Die 29jährige arbeitet und lebt in Athen und in Linz. Aktuell ist sie Residency-Künstlerin im Atelierhaus Salzamt. Mit „ULTRALEVEL“ hinterfragt sie die Zukunft des Tourismus in Zeiten von Covid-19 und Klimawandel. Was passiert, wenn Reisen in der uns bekannten Form nicht mehr möglich ist? Reiseerlebnisse können nicht durch neue Technologien ersetzt werden. Unvergesslich sind die Reisen vor allem durch die Menschen, die man kennenlernt. Und viele Arbeitsplätze werden aus dem Tourismus generiert. In einem Pop-up-Reisebüro bietet die Künstlerin eine …

Österreichischer Kunstpreis 2020 / Film

Norbert PfaffenbichlerGastprofessor Zeitbasierte Medien   Wir gratullieren Norbert Pfaffenbichler ganz herzlich zum Österreichischen Kunstpreis in der Kategorie Film und freuen uns sehr, ihn für ein weiteres Jahr als Gastprofessor begrüßen zu dürfen! Norbert Pfaffenbichler (* 1967)Künstler, Filmemacher und Kurator; Lebt und arbeitet in Wien.Studium der Visuellen Mediengestaltung an der Universität fürAngewandte Kunst, Wien. Publikationen: ABSTRACTION NOW (Camera Austria, 2003)CINEPLEX (Secession Wien, 2009)SILENT ALIEN GHOST MACHINE MUSEUM (Folio Verlag, 2010). http://www.norbertpfaffenbichler.com