Alle Beiträge, die unter Masterarbeiten gespeichert wurden

Michael Wirthig

  Michael Wirthig Installation / Film 1:34, 2009.   Eine analoge Spiegelreflexkamera wird so lange zerlegt, bis sich kein Teil mehr weiter auseinander nehmen lässt. Alle Einzelteile wurden gereinigt, untersucht und auf 35 mm Kleinbild abfotografiert. Durch die Projektion des Films wird die Kamera selbst zum Film und es entstehen aus den fotografischen Einzelbildern neu codierte Kinolaufbilder.

Anna Margit Erber

Trigger Factor Anna Margit Erber Experimentalfilm, HD Pal, 16:9, Stereo, 11 Min., 2012 Zeitbasierte Medien In TRIGGER FACTOR – Die symbolische Traumerinnerung und der mediatisierte Tagesrest – wird der Erinnerung eines mediatisierten Traumes nachgespürt und mittels verschiedener analoger und digitaler Techniken visuell nachempfunden. Zur Darstellung der symbolischen Traumerinnerung werden unterschiedliche Filmmaterialien in Super 8 und 16mm verwendet, für die visuelle Realisierung des mediatisierten Tagesrestes dienen Collagierungen von Medienbildern und -texten aus Zeitungen und Magazinen, die mittels Klebestreifen auf 16 mm Klarfilm transferiert, projiziert und digitalisiert wurden. Diese Traumelemente bilden die Basis für die assoziative Montage und Zusammenstellung. Als Inspiration für TRIGGER FACTOR diente Anna Margit Erber der aus der Freud ́schen Terminologie stammende Begriff des »Tagesrest« – eine psychische Instanz, die aus den Sinneseindrücken des Tages gewonnen und als Rohstoff zur Traumgenerierung verwendet wird.

Helene Siebermair

Championesse Helene Siebermair Dokumentation (Trailer), 2011 Zeitbasierte Medien Sieben Boxerinnen. Sieben Ziele. Sieben Strategien. Für die Amateurin Maria geht es im Kampf darum, nicht mehr nur einzustecken sondern austeilen zu lernen. Auch für Heidi, die zweifache Weltmeisterin aus Niedersachsen hat die Charakterschulung oberstes Prinzip. Sie lernt im Kampf ihre Grenzen kennen und überwinden. Raja und Maria sind Profiboxerinnen in Karlsruhe, Melanie ist österreichische Staatsmeisterin, alle drei boxen aus Freude am Kämpfen und am Siegen. Auch die Europameisterin Nicole liebt dieses Gefühl. Sie erlebt das Profiboxen als Extremsituation, beinhart, überwältigend und prägend. Für die Kanadierin Heather, Gründerin der weltweit größten Frauenboxbewegung „Boxgirls“, steht die Gemeinschaft im Vordergrund. „Championesse“ führt in österreichische und deutsche Trainings- und Wettkampfhallen und zeigt Frauen, die sich ihren Platz in einem archaischen und männlich dominierten Sport erkämpft haben.

Karin Fitz

HOUO Karin Fitz, 36min Im Dokumentarfilm HOUO berichten drei Frauen aus drei Generationen derselben Familie. Sie erzählen im Lustenauer Dialekt von ihren persönlichen Kindheitserinnerungen und fokussieren ihre Geschichten vor allem darauf, wie sie erzogen wurden, was als Kind wichtig, imposant und erschreckend für sie war und welche Rolle die Religion für sie hatte. Immer wieder kommt auch das Verhältnis zur eigenen Mutter zur Sprache Karin Fitz – karin-fitz.at

Lukas Marxt

Four by Lukas Marxt Film | 4:47 min.   Four by verwendet einen 6 Sekunden langen Ausschnitt eines Super 8 mm Filmes. Dieser wird immer wieder geloopt, neu arrangiert und bedient sich im Laufe des Filmes verschiedener Formate und damit auch unterschiedlicher Seitenverhältnisse. Das Material stammt aus einem HomeMovie der 70er Jahre. Ein Junge schaut zurück in seine eigene Vergangenheit, gebannt auf diesen Super 8 Film. Das alte Format verliert an Bedeutung und schafft eine Brücke zwischen HomeMovie und dem narrativen Film.  

Werner Beham

Werner Beham 29 Years Later A 2011 HD 16:9 Stereo 30 Min (Ausschnitt) 29 Years Later ist ein Kurzfilm mit experimenteller Erzählstruktur. Das Schaffen des Diploms als Inhalt des Diploms, steht das Werk somit in der Tradition des Film im Film. Ein Schauspieler, der den Regisseur und Drehbuchautor spielt, der wiederum vom Regisseur angehalten wird, wie er sich denn zu spielen habe.

Marion Geyer-Grois

https://vimeo.com/22031030 PLAY Regie: Marion Geyer-Grois Ein Theaterstück in einem Akt von Samuel Beckett. Ein Mann (M), der mit einer Frau (F1) verheiratet ist, hat eine Liaison mit einer anderen Frau (F2). Nun wollen alle drei ProtagonistInnen ihre Sicht der Dinge erzählen. Das tun sie jeweils in ihrem Monitor sitzend. Die Personen sprechen den Text ohne Ausdruck und dürfen nur dann reden, wenn der Scheinwerfer auf der jeweiligen Person ruht, geht das Licht aus, erfolgt die Reaktion sofort: die Person verstummt. Das Stück ist nicht in Dialoge aufgebaut, die Leute reden nicht miteinander, sondern aneinander vorbei. Alle drei Rollen werden von der gleichen Schauspielerin performed.