ATHEN krise.kritik.kunst.körper

documenta 14 Athen, 8.4. – 16.7. 2015 „von Athen lernen“

Exkursion Zeitpunkt: 15. – 19. Mai 2017

aus den Abteilungen Medientheorien und Zeitbasierte Medien

im Austausch mit Paul B. Preciado, Kurator der Öffentlichen Programme (angefragt); Margarita Tsomou, Co-Koordinatorin des öffentlichen Programms „Die Apatride Gesellschaft des politischen Anderen“ (angefragt); Fay Zika, Philosophie Professur an der Athens School of Fine Arts; Artist Kyrillos Sarris und weitere Personen.

Die Exkursion wird vorbereitet, begleitet und durchgeführt von Gustav Deutsch, Katrin Köppert, Dagmar Schink und Chris Tedjasukmana

Termine zur Exkursion:

MI 22.03.2017 12-16h Zeitbasiertes Wohnzimmer DO0458 Christoph Nebel „Die documenta 1955 bis 2017, Versuch eines Überblicks“

DI 04.04.2017 10-18h Medientheorie/MKKT Seminarraum DO0417 Katrin Köppert & Chris Tedjasukmana „Medienästhetik. Zum Verhältnis von Kunst und Politik“

MI 10.05.2017 14-16h Zeitbasiertes Wohnzimmer DO0458 Gustav Deutsch, Katrin Köppert, Dagmar Schink und Chris Tedjasukmana Vorbereitungstreffen

MO 15. -Fr 19.05.2017 Athen Exkursion

MI 24.05.2017 14-16h Zeitbasiertes Wohnzimmer DO0458 Gustav Deutsch, Katrin Köppert, Dagmar Schink und Chris Tedjasukmana Präsentation Nachbereitung

krise.kritik.kunst.körper

‚Smart Activism’, ‚Sound Activism’, ‚Body-Appropriation’ sind nicht nur Schlagworte neuer Ästhetiken des Protests, sondern stellen die Jahresthemen der Abteilungen Medientheorien und Zeitbasierte Medien dar. Diese Begriffe finden sich auch in Programmschwerpunkten der documenta 14, die gedoppelt, also 2x Hundert Tage lang, in Athen und in Kassel stattfinden wird.

Inmitten von Zeiten, in denen die Demokratien der Gegenwart ihre Vertrauenswürdigkeit einbüßen und die Finanzkrise an den Säulen und dem Fundament der Gemeinschaft rüttelt, forscht die Kunst an einem Ort, der beides verkörpert. Griechenland steht sinnbildlich für Demokratie, aber auch für die Krisen unserer Zeit, und das ermöglicht, so das Team der documenta, von Griechenland zu lernen.

Anlass genug, sich nach Athen aufzumachen und an der weltweit bedeutendsten internationalen Ausstellung zeitgenössischer Kunst, und in der Stadt die sie beherbergt, auf die Suche zu gehen, nach neuen Formen des Protests. Diese können verschieden in Erscheinung treten, durch Maskierung, Meditation und Schweigen sowie dem Körper als Modus der (subversiven) Aneignung geopolitischer und ökonomischer Verwerfungen. Sie bilden den Schwerpunkt der künstlerischen und kulturellen Erkundung Athens.

Wir werden die Stadt und die Kunst aktiv erforschen. Interessiert, aber auch kritisch auf etwas hinweisen, hinzeigen, etwas nachweisen, kurz demonstrieren. Wir wollen durch Bewegung etwas zum Ausdruck bringen, handeln und den Gesten nachspüren. Das künstlerische Repertoire um subversive, lustvolle und spontane Handlungen erweitern.

The Noospheric Society2

Angelo Plessas – The Noospheric Society 2016

 

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