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KLANG SCHRIFT BILDER – Phonographien von Peter Androsch

Eröffnung 12.01.2016 * 19:00 – 21:00 Uhr,

KUNSTKLANG

Franz-Joseph-Straße 31
80803 München

Einführung Dr. Barbara Fischer
Ausstellung 13.01.2016 – 19.02.2016 * Mi – Fr: 15:00 – 18:00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Wagner, Schönberg, Mozart

Wie ergründet man die Seele eines Menschen, wie kann man in sein Innerstes blicken? Indem man ihre Handschriften analysiert. Der Linzer Künstler Peter Androsch geht noch einen Schritt weiter. Er schichtet Partituren herausragender Komponisten übereinander und verdichtet so den Blick auf die komplexe Genialität von Ausnahmekünstlern. Phonographien, nennt Androsch diese Lithographien und Siebdrucke.

Aber nicht nur Menschen wie Anton Bruckner oder Arnold Schönberg haben es dem  Musiker, Komponisten, Raum- und Schriftkünstler, Forscher und Schreiber angetan. In seinem jüngsten Werk beschäftigt er sich mit Handschriften besonderer Menschen aus seiner unmittelbaren Heimat.

Wäre es nach Adolf Hitler gegangen, hätte in dessen Tausendjährigen Reich Linz neben Berlin eine zentrale Rolle gespielt. Dazu kam es zum Glück nie. Dennoch ist Linz historisch vorbelastet, zum Teil bis heute kontaminiert.  Dem stellt Androsch eben diese Handschriften entgegen, von Menschen, die etwas Besonders, etwas Widerständisches, Aufrechtes, Unverwechselbares auszeichnet wie den Widerstandskämpfer Franz Jägerstätter oder Bauhaus-Pionier Herbert Bayer.

Der 1963 in Oberösterreich geborene Peter Androsch ist insbesondere auch in Deutschland tätig. Am 5. März 2016 hat sein neuestes Musiktheater „Marx Eins“ (gemeinsam mit Peer Ripberger) am Theater Trier Uraufführung, ab 11. Juni 2016 widmet das Historische Museum Regensburg dem Künstler eine umfassende mehrmonatige Personale.

Zukünftige Ausstellungen:
ERIKA DEÁK temporary munich gallery by KUNSTKLANG 
Márton Nemes * 24.02. – 24.03.2016
Eröffnung 23.02. * 19 – 21 Uhr, Einführung um 19:15 Uhr

Projekt 2 der Zusammenarbeit zwischen KUNSTKLANG und Erika Deák temporary munich gallery.

Christiane Fleissner * 06.04. – 06.05.2016
Eröffnung 05.04.* 19 – 21 Uhr, Einführung um 19:15 Uhr
Werk-Hypothese (neue Arbeiten, Entwürfe und Modelle für Großprojekte für den öffentlichen Raum)

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